08.04.2020 - Heute in der OTZ


WS

Zukunft des Waldstadions ungewiss

Die finanzielle Bezuschussung seitens der Stadt wurde gekürzt
Heidi Henze (OTZ)

Zeulenroda-Triebes Eine verzweifelte, besorgte stellvertretende Vorsitzende Andrea Matthes des Turn- und Sportverein Zeulenroda (TSV) und Platzwart Peter Fleißner, der sich um die vielen Details kümmert, prägen die Arbeit des Zeulenrodaer Vereins.
Der TSV, Inhabers eines Erbbaupachtvertrages für das Waldstadion, der eine 23.000 Quadratmeter große, für den internationalen Sport ausgerüstete Anlage betreut, sieht einer ungewissen Zukunft entgegen. All das, was hier mit viel Aufwand seit 1998 aufgebaut wurde, droht nun den Bach runterzugehen. Die Zuschüsse seitens der Stadt wurden in diesem Jahr um 8500 Euro gekürzt. Im kommen Jahr sollen es nur noch insgesamt 16.000 Euro sein von ehemals 33.750 Euro. So sieht es das Haushaltssicherungskonzept (HSK) der Stadt vor, dass neben dem Haushaltsplan am Mittwoch auf der Tagesordnung der Stadträte zu ihrer Sitzung steht. „Damit ist der Verein nicht in der Lage einen Platzwart zu beschäftigen, der neben den pflegerischen Aufgaben, auch sämtliche organisatorische Aufgaben inne hat“, sagt Andrea Matthes.
Ein neuer Mitarbeiter wird aber benötigt, denn Peter Fleißner geht zum 30. April in den wohlverdienten Ruhestand.
Seit 2018 hatte es diesbezüglich Gespräche mit dem Bürgermeister der Stadt Zeulenroda-Triebes, Nils Hammerschmidt, gegeben. Im Nichttechnischen Ausschuss hatten die TSV-ler mit einer Präsentation über die Aufgaben im Waldstadion informiert, Statistiken vorgelegt und über die stetigen Abrechnungen über die Verwendung der Mittel informiert. Und sie haben auch Lösungsvorschläge der Stadt unterbreitet.
„Doch am Ende wurden die Kürzungen der finanziellen Bezuschussung der Mittel beschlossen“, so die stellvertretende TSV-Vorsitzende. Das alles geschah, obwohl der TSV seitens des Bürgermeisters im Sommer grünes Licht für eine Ausschreibung einer neuen Stelle bekommen hatte. Das war 4. Juli 2019 und passierte mündlich. „Man muss sich alles schriftlich geben lassen. Im September hat der TSV die Stelle ausgeschrieben, die auch im Amtsblatt erschienen ist. Spätestens hier hätte man doch alles zurück pfeifen müssen“, so Peter Fleißner. Dem ausgewählten Bewerber musste abgesagt werden. Mittlerweile ist es April, doch eine Lösung ist nicht parat.
Es geht nicht nur ums Auf- und Abschließen der Anlage. Es geht um die Erhaltung der gesamten Anlage, der Geräte, der Ordnung und Sicherheit. Und dann hat der Verein, als Erbaupächter, weitere Aufgabe zu erfüllen: Die Anlage muss Pflichtaufgaben erfüllen. Schulen führen hier den Schulsport durch. Die Sanitäranlagen müssen in Ordnung gehalten werden, die Tartanbahn, die Weitsprunganlage, alles muss Sicherheitsansprüchen gerecht werden.
„Es werden in der Stadtverwaltung Entscheidungen nicht weitergegeben oder ausgesessen“, prangert Andrea Matthes an. Peter Fleißner geht noch einen Schritt weiter und fühlt sich als TSV als Bittsteller bei der Stadtverwaltung. „Wir müssen zuschauen, wie alles den Bach runter geht und dann unwiederbringlich ist. Wenn wir Jugendarbeit mit dem Rotstift machen wollen, dann sind wir jetzt genau im richtigen Fahrwasser. Doch eigentlich sollten wir alles dafür tun, dass wir die jungen Leute hier behalten, ihnen eine gute Infrastruktur bieten. Dazu zählt auch eine intakte Sportanlage. „Zudem sind zahlreiche Veranstaltungen im Waldstadion angemeldet, wie die Kreisjugendspiele,die Wettkämpfe der Grundschüler des Landkreises um den Heike-Drechsler Pokal und Schulsportfeste. „Es ist ja auch eine Frage der Sicherheit“, so Fleißner. Die Sportler des Talentleistungszentrums Leichtathletik des Landkreises Greiz nutzen zudem die Anlage,die ebenfalls dafür bestimmte Bedingungen bieten muss.
Die stellvertretende Vorsitzende des TSV gibt zu bedenken, dass beim Geldfluss auch eine gewisse Sicherheit benötigt wird. „Wir vermissen die Anerkennung der Stadt gegenüber dem Sport, der Zeulenroda-Triebes einst ausgezeichnet hat und der bisher ein Alleinstellungsmerkmal unserer Stadt war. Fakt ist: „Wie es weitergehen soll, wissen wir nicht und sehen einer ungewissen Zukunft entgegen.“

21.07.2021 - Gerätturnen

Training der Turnkinder
Endlich. Nach mehr als einem halben Jahr kamen die Turnkinder am 14. Juli wieder einmal zu einem gemeinsamen, stimmungsvollen Training in die Engels-Turnhalle. Die Trainerriege hatte auch für Speis und Trank gesorgt. Nach den Ferien geht es hoffentlich, hoffentlich weiter.
Foto Turnkinder2

21.07.2021 - Leichtathletik

Wieder Leichtathletikwettkampf im Waldstadion
Am Freitag, den 16.07.2021 suchte der TSV Zeulenroda in seinem 70. Jubiläumsjahr die schnellste und den schnellsten Zeulenroda-Triebeser.

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10.05.2021 - Leichtathletik

Halle/Saale: 5.625 Punkte und EM-Norm für Serina Riedel

Einen Siebenkampf als Saisoneinstieg. Warum nicht?

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09.02.2021 - Ungewöhnlicher Wettkampf

Hier seht ihr ein Video von einem ungewöhnlichen Wettkampf.
Viel Spaß !

Hier die zweite Auflage.

Und es gab noch den Abschluss.

 

 

 

24.11.2020 - Ehrung

Zum dritten Mal in Folge durfte sich Serina Riedel über eine besondere Auszeichnung freuen. Die erfolgreiche Mehrkämpferin vom TSV Zeulenroda erhielt nach 2017 und 2018 erneut das Heike-Drechsler-Stipendium. Dieses Mal nicht aus den Händen von Heike Drechsler persönlich. Die einstige Leichtathletin und zweifache Olympiasiegerin im Weitsprung musste wegen der Corona-Pandemie passen. Stattdessen nahmen in ihrem Auftrag Dieter Schulz und Andreas Balnuweit die Ehrung in der Sparkasse Zeulenroda vor.

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07.10.2020 - Einladung Leichtathletik

Die Sektionsversammlung der Sektion Leichtathletik findet am 11. November 2020 statt.
Hier die Einladung.

 

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