10.05.2021 - Leichtathletik

Halle/Saale: 5.625 Punkte und EM-Norm für Serina Riedel

Einen Siebenkampf als Saisoneinstieg. Warum nicht?

Ja, warum denn eigentlich nicht. Bei den Offenen Mitteldeutschen-Mehrkampfmeisterschaften in Halle/Saale eröffnete Siebenkämpferin Serina Riedel (TSV Zeulenroda) am vergangenen Wochenende ihre Saison. Und das nicht in ausgewählten Disziplinen, sondern in allen sieben. Sie sammelte 5.625 Punkte, siegte in der U20-Wertung und überbot nebenbei noch die EM-Norm für Tallinn. In der Jugend W14 und W15 lieferten Frieda Kupfer und Mia Kirchner starke Leistungen im Siebenkampf ab.

Mit solch einem Start ins erste U20-Jahr und in den Sommer hatte das Trainer-Athletin-Gespann aus Zeulenroda eigentlich nicht geplant. Viel mehr sollte es in ausgewählten Disziplinen eine erste Standortbestimmung geben. Durch abgesagte Wettkämpfe spitzte sich alles auf das Wochenende in Halle/Saale zu. „In Rücksprache mit dem Nachwuchs-Bundestrainer (Kai Dockhorn) hat Serina das Ding in Halle durchgezogen“, berichtet ihr Trainer Tom Mäusebach. Dass das am Ende richtig viel Punkte brachte und obendrein noch die Norm für die U20-Europameisterschaften in Tallinn (Estland, 15. bis 18. Juli) umso erfreulicher.

Schmerzvoller Hürdeneinstieg

„Für mich war es richtig cool mal wieder einen Wettkampf zu machen. Mein letzter war im September. Nur trainieren und warten bis es wieder losgeht, das waren keine einfachen Wochen. Umso schöner war es jetzt, mit der sehr guten Konkurrenz aus den anderen Bundesländern wieder im Wettkampf zu stehen und sich gegenseitig zu fordern. Mir hat es richtig viel Spaß gemacht“, sagt Serina Riedel, die seit diesem Jahr in der Jugendklasse U20 startet.

Und mit neuen Herausforderungen klarkommen muss. Wie eine neue Hürdenhöhe. Der Einstieg verlief über die Hürden (100 Meter) mit 14,68 Sekunden recht solide – und schmerzvoll. „Sie ist sehr gut reingekommen. Ich bin mit ihrem Lauf sehr zufrieden. Nur ihre Knie waren danach blau, sie war zwei Mal an der Hürde hängengeblieben“, berichtet Tom Mäusebach. Im Hochsprung standen 1,72 Meter im Protokoll. Diese Höhe soll sie in den kommenden Wettbewerben stabil bringen. Im Kugelstoßen konnte sie sich in ihren drei Versuchen stets steigern. Bis auf 12,22 Meter, die als neue Bestmarke mit der 4-Kilo-Kugel ins Protokoll einging. „Wir wissen, dass wir da eine kleine Baustelle haben. Da fehlt über den Winter das entsprechende spezielle Training. Wie auch im Speerwurf“, macht Tom Mäusebach deutlich.

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Risiko beim Weitsprung wird belohnt

Die Zeit über 200 Meter von 24,84 Sekunden waren ein solider Abschluss des ersten Tages. Ihrem Trainer gefiel, dass sie „hinten raus ordentlich Druck gemacht hat“. Das brachte ihre eine neue Bestleistung ein. Der zweite Tag begann mit einer Einstellung ihrer Bestmarke: Das Risiko im dritten Versuch wurde mit 6,17 Meter belohnt. Im ersten Versuch verschenkte sie ordentlich, sprang weit vor dem Brett ab und landete dennoch bei 5,93 Meter. Knapp an die 40-Meter-Marke segelte anschließend der Speer, sie setzte sich mit 38,98 Meter durch. Die abschließenden 800 Meter meisterte sie in neuer Bestzeit von 2:26,76 Minuten. Dabei machte ihr der Wind gehörig zu schaffen. Durch die offene Anlage unterstützte sie auf der Zielgerade der Rückenwind, auf der Gegengerade blies er ihr kräftig entgegen.

Mit dieser Leistung im Kopf und in den Beinen kann sie nun etwas beruhigter in die nächsten Wettkämpfe gehen. Drauf ankommen wird es beim Quali-Wettkampf in Bernhausen (5./6. Juni). „Bis dahin haben wir Zeit, um an unterschiedlichen Dingen zu arbeiten“, sagt Tom Mäusebach. Der nächste Wettkampf ist am kommenden Freitag beim Springermeeting in Chemnitz geplant. „Wir müssen mal schauen, wie sich ihre Beine über die Woche anfühlen.“

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09.02.2021 - Ungewöhnlicher Wettkampf

Hier seht ihr ein Video von einem ungewöhnlichen Wettkampf.
Viel Spaß !

Hier die zweite Auflage.

Und es gab noch den Abschluss.

 

 

 

24.11.2020 - Ehrung

Zum dritten Mal in Folge durfte sich Serina Riedel über eine besondere Auszeichnung freuen. Die erfolgreiche Mehrkämpferin vom TSV Zeulenroda erhielt nach 2017 und 2018 erneut das Heike-Drechsler-Stipendium. Dieses Mal nicht aus den Händen von Heike Drechsler persönlich. Die einstige Leichtathletin und zweifache Olympiasiegerin im Weitsprung musste wegen der Corona-Pandemie passen. Stattdessen nahmen in ihrem Auftrag Dieter Schulz und Andreas Balnuweit die Ehrung in der Sparkasse Zeulenroda vor.

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07.10.2020 - Einladung Leichtathletik

Die Sektionsversammlung der Sektion Leichtathletik findet am 11. November 2020 statt.
Hier die Einladung.

 

02.10.2020 - Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung des TSV Zeulenroda                                                                      

Corona bedingt musste die diesjährige Versammlung der Delegierten aus den Sektionen verschoben werden und fand nun am 25.09.2020 in Triebes statt.

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14.09.2020 -Leichtathletik

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Zu den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften in Heilbronn war Serina Riedel zum Abschluss der Saison noch einmal über 100m Hürden und im Weitsprung am Start.

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